Universitätsklinikum Erlangen

Late Effects Surveillance System(LESS): ein GPOH-Projekt zu Spätfolgen und Nachsorge nach onkologischen Erkrankungen in Kindes- und Jugendalter

An der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen wurde mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe eine Spätfolgen- und Nachsorgestudienzentrale zur bundesweiten Erfassung und Erforschung möglicher Spätfolgen eingerichtet.

Im Rahmen dieses Projektes konnte die Nachsorge der ehemaligen Krebspatienten in Kliniken und durch niedergelassene Ärzte vereinheitlicht und deutlich verbessert werden. Es werden in Kooperation mit der jeweiligen Therapieoptimierungsstudienleitung detaillierte Nachsorgepläne zur Erfassung von Spätfolgen erarbeitet und eine Datenbank aufgebaut, in der die Untersuchungs- und Patientendaten erfasst und mit den Therapieoptimierungsstudien verknüpft werden können.

Mit diesen Informationen werden wichtige Erkenntnisse zur Nachbetreuung der kleinen Patienten gewonnen. Nicht zuletzt sollen mit diesem Spätfolgenprojekt den ehemaligen Patienten nach dem Auftreten von Spätfolgen möglichst frühzeitig Beratungs-, Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen bereitgestellt werden.

Die Spätfolgen- und Nachsorgestudienzentrale versteht sich auch als Serviceeinrichtung für alle medizinischen Einrichtungen bundesweit und als überregionale Beratungsstelle für Hausärzte und niedergelassene Kinderärzte, die die jungen Patienten nach deren abgeschlossener Krebsbehandlung im Sinne einer vertikalen Vernetzung weiterbetreuen, aber auch für die ehemaligen Patienten und deren Familien direkt.

Bericht 2006 (265KB)

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